Japantage 2012
Karlsruhe

Die Japantage 2012 mit den Themen Gegenwartskunst und Gärten erwarten wir mit Spannung. Das studentische Projektteam stellt gemeinsam mit der Deutsch Japanischen Gesellschaft Karlsruhe (DJG) und dem Studentenwerk ein vielfältiges kontemporäres Programm für die Woche vom 20. - 22.04.2012 zusammen. Unser Motto dabei ist ENJOY JAPAN. Sie erwartet ein bunter Mix an Kunst, Essen, Information, Festakt, Musik, BUDO und Workshops. Seien Sie gespannt, feiern Sie mit uns und tauchen Sie ein in die Kultur Japans. Denn die Kultur ist Geist und Seele eines Landes.

Das Team der Japantage

3. Japantage im Studentenhaus

Wissen Sie was ein „Sho“ ist, oder was eine „Koto“ oder eine „Wadaiko“ ist?
Kennen Sie sich mit „Budo“ aus?
Sagt Ihnen „Anime“ und „Manga“ etwas?
Haben Sie schon mal „Sushi“ selbst zubereitet?

Wissen Sie um die Philosophie des japanischen Gartens?
Kennen Sie sich mit Japan aus?

Herzlich Willkommen bei den 3. Japantagen, die wir vom 20.- 22. April rund um das Studentenhaus am Adenauerring 7 veranstalten.

Wir freuen uns auf spannende, verbindende und außergewöhnliche Tage mit der japanischen Kultur und Lebenswelt.

Hier erhalten Sie das Gesamtprogramm zum downloaden.

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Die Gärten Kyotos im Wandel der Jahreszeiten

02.04. - 02.07.2012 - Wanderausstellung der Japanfoundation Köln/Eröffnung der Ausstellung im Studentenhaus am 20.04.2012 um 16 Uhr

Der japanische Garten ist vielleicht das einzige Kunstwerk, dessen Materialien der Gestaltung genau die gleichen sind wie die des dargestellen Motivs. Das heißt auf eine kurze Formel gebracht, Pflanzen wie Kiefern, Buschwerk wie Azaleen zum Beispiel, Felssteine und Sand, für einen bestimmten Gartentyp auch Wasser, stellen sich selbst dar, Natur als wohlkomponierte Landschaft. Nur das Wasser wird bei einem bestimmten Typ mit Hilfe von Sand ersetzt.

 

Kyôto ist gewissermaßen das „Mekka“ der japanischen Gartenkunst. An den Hügeln, die die Stadt umfassen, von Ost über Nord nach West, reihen sich die, meist zu Tempeln gehörenden Gärten aneinander, wie Perlen an einer Schnur. Doch auch in der Innenstadt und im Süden sind einige wichtige zu finden. Insgesamt sind es etwa hundert. Mag es auch in anderen Gegenden, in Tôkyô, Kamakura oder im Norden und Süden des Inselreiches Gärten klassischen Stils geben, die nicht ohne Bedeutung sind. Die Wurzeln dieser Kunst jedoch sind in Kyôto zu finden.

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Der Japangarten

16.04.- 22.04.2012 / Studentenhaus

Japanische Gärten sind ein Ort der Ruhe und Harmonie. Sie haben ihren Ursprung in der alten Shintoreligion und laden ihre Besucher ein, den Alltag zu verlassen und eine Pause für Geist und Seele einzulegen. Die traditionellen japanischen Gärten bilden Landschaften nach und genügen höchsten ästhetischen Ansprüchen.

Gartenmeister Helmut Scholl baut japanische Gartenflächen für die Japantage nach. Im Bereich des Studentenhauses werden an verschiedenen Plätzen kleine Orte der Ruhe und Besinnung entstehen und Gelegenheit geben, die Schönheit japanischer Gartenkunst aufzunehmen.

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Info-Stand des International Student's Office (IStO)

19.04. - 20.04.2012 / Foyer der Mensa Am Adenauerring

Japans Image in der Welt ist vielseitig und sowohl voller Traditionen, als auch von moderner Technologie geprägt. Wir informieren euch im Rahmen der Japantage 2012 über die Möglichkeit, ein Studium in Japan zu absolvieren. Bei uns erhaltet ihr Infos rund um Partnerhochschulen, Bewerbungsmodalitäten, Ablauf, Finanzierungsmöglichkeiten, etc. ...!
Wir, das International Student's Office des KIT, freuen uns auf euren Besuch.

Do, 19. April bis Fr, 20. April, jeweils von 12 bis 14 Uhr im Mensa-Foyer Adenauerring 7

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Ausstellung Sush-ei

19.04.2012, 15 Uhr im Studentenhaus, Adenauerring 7

Die Künstlerin Christina Vinke ist die Designerin der Produktgruppe Sush-ei. Der Prototyp wurde bereits auf der Ambiente 2011 ausgestellt.

Beim Sush-ei handelt es sich um ein Sushi-Set aus Porzellan und Holz. Das Sush-ei gibt es in verschiedenen Ausführungen. Passend zum Sush-ei wurden Sushi-Stäbchen-Halter aus Porzellan designt. Die Produktgruppe ist noch nicht im Handel erhältlich.

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Vortrag Matthias Hänselmann M.A. zu "Ghost in the Shell"

19.04.2012 / 19:00 Uhr /Sitzungszimmer im Studentenhaus

Ghost in the Shell revisited – Zur globalen Bedeutung eines Anime-Klassikers

Wohl kein anderer Animationsfilm hat die Entwicklung des japanischen Anime stärker und nachhaltiger beeinflusst als der Mitte der 90er Jahre entstandene „Ghost in the Shell“. Dabei war es nicht nur seine kühle Future-Noir-Ästhetik, die neue Maßstäbe setzte für die Folgegenerationen des japanischen Zeichentricks und zum Anime-Boom im Westen führte.

Gerade seine Thematik, die sich erstmals kritisch mit dem blinden Fortschrittsglauben der damaligen Zeit auseinandersetzte, lieferte einen entscheidenden Gegenakzent zur Technikbegeisterung Japans vor der Wirtschaftskrise und diente so noch den Wachowski-Brüdern als elementare Vorlage für ihre Matrix-Trilogie.

Matthias Hänselmann, Doktorand zur Semiotik des Zeichentricks, setzt sich in seinem Vortrag mit den zentralen Themen des Films auseinander und liefert kulturelles sowie philosophisches Hintergrundwissen, um im Austausch mit euch die komplexe Bedeutung dieses Anime-Klassikers zu erschließen. Nach Möglichkeit erfolgt im Anschluss eine Vorführung des Films.

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Japanischer Spezialitätentag Mensa Am Adenauerring

20.04.2012 / Mensa Am Adenauering

Wir verwöhnen Sie mit japanischem Essen. Lassen Sie sich überraschen und machen Sie mit uns einen kulinarischen Kurztrip ans andere Ende der Welt.

    

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Vorführungen des Budo-Clubs Karlsruhe

20.04. 2012 / 13:00 - 15:00 Uhr / Mensahof der Mensa Am Adenauerring

Kyudo – Japanisches Bogenschießen
Kyudo (Kyu=Bogen, Do=Weg) ist eine der klassischen japanischen Kampfkünste, die sich aus den Waffentechniken der Samurai entwickelt hat. Geübt wird mit einem ca. 2,20 m messenden japanischen Langbogen, der traditionell aus Holz und Bambus gefertigt ist und eine besondere Schießtechnik erfordert, die nur durch langes und intensives Üben erlernt werden kann. Die Bewegungsphasen sind genau festgelegt; dabei müssen Körperhaltung und -spannung präzise koordiniert werden. Der Übungserfolg ist individuell sehr unterschiedlich – auch weitgehend von der Übungskontinuität abhängig.

Da es nicht nur auf Muskelkraft ankommt, sondern auf sensible Bewegungskoordination ist Kyudo für Frauen und Männer jeden Alters geeignet. Wettkämpfe und Prüfungen geben Aufschluss über das erreichte Niveau. Mit den eigenen Fortschritten, mit dem permanenten Verfeinern der Schießtechnik wächst die Freude am Üben stetig. Das Kyudo-Training verlangt vom Übenden ein ungewohntes Maß an Disziplin, Aufmerksamkeit, Konzentration und innerer Ruhe. In Karlsruhe wird Kyudo seit nunmehr 35 Jahren trainiert. Die anfänglich noch sehr kleine Gruppe ist inzwischen auf ca. 70 Übende angewachsen.

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Manga-Leseecke und Figurenausstellung mit dem KAMANi e.V.

20.04.2012 / 15:00 Uhr / Foyer des Studentenhauses

Eintauchen in die faszinierende Welt von Manga und Anime - gezeichnete Geschichten in Buch und Film. Ein Großteil des Umsatzes der deutschen Comic-Verlage wird mittlerweile mit Mangas erwirtschaftet. Auf Buchmessen werden ihnen eigene Programmpunkte gewidmet.

In der Leseecke kann man ungestört in Mangas der unterschiedlichsten Stilrichtungen stöbern. Außerdem präsentieren wir eine Ausstellung zur Geschichte des Mangas in Deutschland. Und werft auf jeden Fall auch einen Blick auf unsere kleine Ausstellung von Animefiguren.

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Sushikurs

20.04.2012 / 15.00 - 18.00 Uhr / Curry Queen, Mensa Am Adenauerring

Sushi – ist das eine unerreichbare Kunst?
Sicher gibt es die Hohe Schule des Sushi. Für den Alltag jedoch lässt sich diese Delikatesse leicht selbst zubereiten. Mit ein wenig Handwerkszeug, ein bisschen Fingerspitzengefühl und ein paar kleinen Kniffen könnt ihr schon bald in die Geheimnisse des Sushi eintauchen.

Petra Doehl, 2. Vorsitzende der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Karlsruhe, führt euch in die Sushi-Küche ein und bereitet mit euch gemeinsam ein Sushi-Buffet für die abendliche Eröffnungsveranstaltung vor. Natürlich gibt es auch genügend Leckerbissen für euch selbst zum Probieren.
Wenn euch die Herausforderung, gleich bei eurem Einstieg in die Welt des Sushi an einem tollen Buffet mitzuarbeiten, anspricht, so meldet euch an und bringt ein scharfes Messer, eine Sushi-Rollmatte (Makisu), ein Schälchen für Sojasoße und 9 Euro Teilnahmegebühr mit.
Anmeldung über Iris Cserni vom International Student Center des Studentenwerks unter isc@studentenwerk-karlsruhe.de, 0721-6909204

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Festakt mit Vortrag und Improtheater

20.04.2012 / 19:00 Uhr / Festsaal Studentenhaus Adenauerring 7

Herzlich Willkommen zu den 3. Japantagen im Studentenhaus
Auf dem Programm des bunten Abends rund um Japan steht die Festrede der Veranstalter und Schirmherren, ein Vortrag von Prof. Pantzer über eine besondere deutsch-japanische Freundschaft, eine Improshow des UniTheaters rund um die japanische Kurzgedichtform des Haikus. Der Abend wird gekrönt von einem Sushi- und Sakebuffet der Deutsch-Japanischen Gesellschaft.

Festrede
es sprechen:
- der Geschäftsführer des Studentenwerks Karlsruhe, Michael Postert

- der japanische Generalkonsul aus München, Akira Misutani

- die Vorsitzende der Deutsch-Japanischen Gesellschaft, Teruko Matsushima-Fritz

Festvortrag Prof. Peter Pantzer: "Heinrich von Mosthaf - Ein württembergischer Jurist in japanischen Diensten"
Der Jurist Heinrich Mosthaf (Ellwangen 1854–1933 Stuttgart) machte als württembergischer Staatsbeamter Karriere, die er mit der Ernennung zum Staatsrat und der lebenslangen Mitgliedschaft in der Ersten Kammer krönte. Besonders denkwürdig ist seine Berufung zum Rechtsberater der japanischen Regierung, für die er zwischen 1891 und 1894 drei Jahre lang in Tokyo tätig war. Es ist die Meiji-Zeit, also jene „goldene Epoche“ der deutsch-japanischen Beziehungen, während der sich Japan intensiv um Wissen in Deutschland umgeschaut, die deutsche Öffentlichkeit sich hinwieder für japanische Kunst (Schlagwort Japonismus) begeistert hatte. Lebendig und kurzweilig wird diese Begegnung mit der japanischen Kultur vor allem durch die kürzlich aufgetauchten, unveröffentlichten Briefe des königlich württembergischen Verwaltungsjuristen an seinen Bruder Karls Mosthaf, der als Prokurist in der Badischen Anilin- und Sodafabrik in Ludwigshafen tätig war.
Die Faszination von Mosthaf und seiner Familie vom Aufenthalt in Japan war unter seinen Zeitgenossen eine so lebhafte gewesen, dass dieses „Japan-Abenteuer“ sogar in einem Jungmädchenroman ihren Niederschlag gefunden hat.
Zum Vortragenden:
Prof. em. Dr. Peter Pantzer, geb. 1942 in Salzburg, Studium der Neueren Geschichte u. Japanologie an der Universität Wien, Dr. phil 1968. Nach Studium in Japan (1968/71) sowie Assistenten- und Dozentenjahren in Wien 1988 Berufung als Professor an das Japanologische Seminar der Universität Bonn, 1998-2002 Chairman der European Association of Japanese Resource Specialists, seit 2000 Ehrenvorsitzender der DJG Bonn; Autor zahlreicher Bücher zur Geschichte, Kunst und Kultur Japans.

Improtheater mit dem UniTheater Karlsruhe

Anschließend Sushi- und Sakebuffet von der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Karlsruhe

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Improtheater mit Schmitz' Katze und euren Haikus

20.04.2012 / ab 21:00 Uhr / Studentenhaus

Werde Haijin!
Zu den Japantagen 2012 startet Schmitz' Katze ein einzigartiges Experiment: Als erste Improvisationstheatergruppe weltweit wird Schmitz' Katze seine Szenen basierend auf kompletten literarischen Werken spielen: Haikus!
Haikus sind kleine, dreizeilige Gedichte, die ihren festen Platz in der japanischen Literatur haben. Ein Haiku besteht aus 17 sogenannten "Moren" (Lauteinheiten), aufgeteilt auf drei Wortgruppen bzw. Zeilen im Schema 5-7-5.
Spielen wollen wir Dein Haiku!
Die schönsten vier Haikus werden ausgewählt. Wenn Deins dazugehört, darfst Du es auf dem Festakt der Japantage vortragen und erlebst eine unvergessliche Szene von Schmitz' Katze nach Deinem Haiku! Dazu gibt es je zwei Freikarten des UniTheaters Karlsruhe!
Sende zur Teilnahme Dein Haiku bis zum 15. April an haiku@unitheater.de oder schreib es uns direkt über die UniTheater-Homepage: http://www.unitheater.de/haiku!
Bedingungen:

  • Das Gedicht muss die Form eines Haikus haben: 3 Zeilen, 5-7-5 Moren/Silben
  • Doppelposts werden nicht berücksichtigt,
  • Einsendeschluss ist Sonntag, der 15. April. Danach eingegangene Haikus können leider nicht berücksichtigt werden.

Was sind Haikus?
Haikus sind kurze Gedichte in einer bestimmten Form, die in Japan weit verbreitet sind. Aufgrund ihrer Begrenztheit sind sie oft sehr offene Texte, die viel Spielraum für Interpretation lassen. Die berühmten Haiku-Poeten (Haijin) bauten deshalb auch gerne Doppeldeutigkeiten ein (die leider nicht immer übersetzbar sind). Weil sich ein Haiku sehr gut nutzen lässt, um Dinge schnell zu beschreiben, hat ein typisches Haiku auch oft gegenwärtigen Charakter. Ein Haiku besteht aus drei Wortgruppen mit einem festen Schema von Lauteinheiten, sogenannten "Moren". Die erste Wortgruppe hat fünf solcher Moren, die zweite dann sieben, die dritte wieder fünf. Hier ein Beispiel von einem berühmten Haijin, Yosa Buson:
涼しさや
suzushisa ya
鐘をはなるゝ
kane wo hanaruru
かねの声
kane no koe
(Von der Frische, und der Glocke trennt, die goldene Stimme)

Seit etwa 1920 haben sich Haikus auch in Deutschland ihren festen Platz in der Lyrik erobert. Natürlich wurde die Form ein wenig angepasst; so gibt es im Deutschen keine Entsprechung zu den Moren. Klassischerweise werden stattdessen Silben verwendet, manchmal stattdessen auch eine freie Form gewählt. Trotzdem behält das Haiku seinen einzigartigen, offenen Charakter und hat viele Dichter inspiriert. Zu den ersten deutschen Haijin gehörte z.B. Rainer Maria Rilke, der hier in der freien Form schreibt:
"Kleine Motten taumeln schaudernd quer aus dem Buchs;
sie sterben heute abend und werden nie wissen,
daß es nicht Frühling war"
Das Haiku stammt übrigens aus der Welt der Improvisation. Ursprünglich war es Anfang eines ganzen Kettengedichts, das spontan von Dichtern zu vorgegebenen Themen entwickelt wurde. Der Initiator brachte dieses Gedicht allerdings oft schon mit. Später wurde das Haiku daraus abgekoppelt und zu einer eigenständigen Form.
Quellen:
Volker Friebel: „Gräser am Wegesrand – Charakterisierung des Haiku“ auf haiku-heute.de
Sabine Sommerkamp: „Die deutschsprachige Haiku-Dichtung - Von den Anfängen bis zur Gegenwart“ auf kulturserver-nds.de
wikipedia

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„Enjoy Japan“ – Tradition trifft Moderne

21.04.2012 / 19:30 Uhr / Festsaal des Studentenhauses

Ein Benefizkonzert mit dem Chor der Deutsch-Japanischen Gesellschaft „Der Flügel“ und japanischen Künstlern.
Mitwirkende
Chor „Der Flügel“ der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Karlsruhe,
Leitung: Makitaro Arima
am Flügel: Reiko Emura,
Sho (japanische „Mundorgel“): Naoyuki Manabe,
Klangkünster mit Electronik: Junya Oikawa,
Schlagzeug mit japanischer Großtrommel „Wadaiko“: Prof. Isao Nakamura, Hiromi Shigeno, Frank Thomé u.a.,
Koto (japanische Harfe): Sumiko Morrison-Cleator
Gesamtleitung: Makitaro Arima

Musikstücke (Beispiel)
„Volksliedermedley“ (R.Emura) für gemischten Chor, Klavier, Wadaiko und Schlagzeug, traditionelle Stücke mit der japanischen Harfe „Koto“

 

Traditionelle und moderne Stücke mit dem japanischen Instrument „Sho“, auch eigene Komposition von Naoyuki Manabe
- „Marimba Spiritual“ von Minoru Miki (1930-2011) für Marimba und Trommeln, „Wadaiko-Improvisation“
- „Wandelnde Fiktionswelt und Fantasie“ durch digitale 3D-Klangtechnologie mit Lautsprechern
u.v.a.


Eintritt frei, Spende erbeten, die für die Erdbebenkatastrophe in Japan verwendet wird.
Getränkepause

Über „Sho“ Die Klänge der Mundorgel Shō mögen Hörern westlicher Musik fremd erscheinen – sie erinnern an Akkordeon oder Mundharmonika. Die Shō wird im traditionellen japanischen Gagaku verwendet, eine Musikart, die an den kaiserlichen Höfen gepflegt wurde und von der heute noch etwa neunzig Kompositionen bekannt sind. mehr http://de.wikipedia.org/wiki/Sh%C5%8D_(Instrument)

Über „Koto“-http://de.wikipedia.org/wiki/Koto

Über „Wadaiko“-http://de.wikipedia.org/wiki/Wadaiko

Über “Klanginstallation”-http://de.wikipedia.org/wiki/Klanginstallation

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Tendency of Japanese Contemporary Sound Art - 3D Electroacoustic Live and Audio-Visual Installation

22.04.2012 / 19:30 Uhr / Festsaal im Studentenhaus

Electronic-Klangkünstler: Junya Oikawa
Der junge japanische Komponist für moderne Medien stellt seine Werke vor. Ein Erlebnis von „Wandelnde Fiktionswelt und Fantasie“ wird durch digitale Audiotechnologie mit vier Lautsprechern schaffenden 3D-Klang gestaltet.
Vita
Der in Sendai/Japan geborene Klangkünstler Junya Oikawa begann zuerst E-Gitarre in einer Band. Er absolvierte ein Bachelorstudium an der Senzoku-Musikhochschule mit Auszeichnung, bevor er ein Masterstudium für Inter-Media-Art unter Kiyoshi Furukawa an der staatlichen Hochschule für Künste Tokyo fortsetzte. Oikawa verwendet seine eigene Stimme, tägliche Geräusche/Soundscapes und produziert/umwandelt diese in verschiedene Art von Klängen durch Computer und restrukturiert organische, interactive Zeit und Raum zu akustische Produktion „the worlds of imaginary fantasy“ mit vollem Spektrum. In letzter Zeit nahm er an „Tokyo Art Meeting Transformation“ am „Museum of Contemporary Art Tokyo (MOT)“ teil. Das wurde von Yuko Hasegawa kuratiert, eine der bedeutenden internationalen Künstler wie Matthew Barney. In dieser Ausstellung präsentierte Oikawa neue Komposition von „Sound Installation“, diesmal nur durch Klänge. Sein Vortrag wurde im Flugmagazin von ANA (All Nippon Airways) vorgestellt. Der Elektrosoundkomponist wurde in Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern aus unterschiedlichen Bereichen wie Tänzer, Video-Künstler u.v.a. engagiert.

2010 wurde sein im 2007 entstandenes audiovisuelles Installationswerk „reminiscence“ in Zusammenarbeit mit Videokünstler Takaharu Sato mit dem Konzept „space of recollection“ als CD/DVD durch Te pito records veröffentlicht, dessen Markteinführungsevent von Apple Store Ginsa veranstaltet wurde. Momentan hält er am ZKM als Gastkünstler auf und ist beschäftigt mit neuen Schöpfungen.

Homepage: http://www.junya-oikawa.com/
Eintritt: 5 Euro, ermäßigt: 3 Euro
Vorverkauf: International Student Center (isc@studentenwerk-karlsruhe.de / Tel.: 0721-6909-204) oder Wilkendorfs Teehaus (Waldstraße 22, 76133 Karlsruhe, 07 21/2 56 26, info@wilkendorfs-teehaus.de

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Kartenverkauf

Die Japantage 2012 können Sie zum größten Teil frei von Eintritten genießen, dafür haben unsere Partner und unsere Sponsoren gesorgt. Dennoch müssen wir für die eine oder andere Veranstaltung einen Eintritt von Ihnen verlangen, der direkt dem Künstler zu Gute kommt.

Kartenvorverkauf für alle Veranstaltungen beim International Student Center, Foyer der Mensa Am Adenauerring, Adenauerring 7. Tel.: 0721-6909-204, Mail: isc@studentenwerk-karlsruhe.de

Sponsoren

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Die Japantage 2012 sind eine Gemeinschaftsproduktion des Studentenwerks Karlsruhe, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), des Arbeitskreis für Kultur und Kommunikation (AKK), der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Karlsruhe, des Budo-Clubs Karlsruhe, des UniTheaters Karlsruhe e.V. und dem KAMANI e.V. sowie der Japan Foundation Japanisches Kulturinstitut.

Pressemitteilungen

Alle Presseinformationen zu den Japantagen

Hier erhalten Sie in Kürze die Pressemitteilungen zu den Japantagen 2012

Impressionen von den Japantagen 2011

Veranstalter:
International Student Center, Studentenwerk Karlsruhe, Mensa-Foyer der Mensa Am Adenauering, Adenauerring 7, 76131 Karlsruhe

Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10-14 Uhr, Tel.: 0721 6909-204, Mail: isc@studentenwerk-karlsruhe.de
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Impressum - Pflichtangaben nach TDG §6
ViSdP: Michael Postert
Bezeichnung der Organisation           Studentenwerk Karlsruhe
Rechtsform      Rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts
Geschäftsführer          Dipl.-Volksw. Michael Postert
Post-Adresse   Adenauerring 7, 76131 Karlsruhe
Internet-Adresse        www.japantage.de
E-Mail-Adresse            gf@studentenwerk-karlsruhe.de
E-Mail-Adresse der Pressestelle         pr@studentenwerk-karlsruhe.de
0721 6909 -115 (Pressestelle)
Telefax            0721 6909 - 292
Online-Redaktion        Thomas Mosthaf; Nicole Welz
Fotos   Manuel Linnenschmidt, Nicole Welz

Konzept, Gestaltung und Programmierung    Soshin Katsumi (Gestaltung), Michael Rybakov (Programmierung)
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